Kids programmieren ihre Welt

Vom Buch zum Computerspiel

Dieses Projekt liefert einen Beitrag für folgende Nachhaltigkeitsziele:

Thomas findet es schade, dass es schon vorbei ist. „Wann können wir wieder kommen? Mir hat es super gefallen.“
Drei Mal nachmittags ist die Kindergruppe um Thomas zum Projekt „Kids programmieren ihre Welt“ in der Stadtbücherei Lampertheim eingeladen. Dabei geht es ganz schön rund, steht doch am Ende das Ziel ein eigenes Computerspiel zu programmieren.

„Echt?“ fragt Paul-Kurt ungläubig in die Anfangsrunde.
„Echt? Wirklich? So mit allem Drum und Dran? Da mach ich mir
eine Superwelt in der man alles machen kann“. Nun sprudelt es fantasievoll aus allen Teilnehmenden.
„Ich mach das und das und das….“ Puh, der Teamleiter der Stadtbücherei kommt ganz schön ins Schwitzen bei den ausgefeilten Vorstellungen der Jungs und Mädchen zwischen 8 und 10 Jahren. Dann geht es endlich los: ein bisschen Theorie erklärt von der „Buchheldin Ruby“ und schon werden die kleinen Bienchenroboter Beebots auf die Reise durch ihren Parcour geschickt. Groß ist die Enttäuschung, wenn der kleine Roboter nicht das macht, was er eigentlich machen soll.
„Nochmal, nochmal“ mit Eifer stürzen sich die Roboterfans in die Programmierschlacht, denn die Bienchen sind eigensinnig und machen wirklich nur das was ihnen auch eingegeben wird. Als alle
Runden geschafft sind, sind auch Kinder und Betreuer geschafft. Aber das große Finale steht noch bevor: „Wir programmieren ein Computerspiel“.

Endlich ist der große Tag da auf den alle Jungs und
Mädchen sehnsüchtig gewartet haben und sie beginnen ihr Computerspiel zu programmieren. Auf dem Bloxelsbrett stecken die Computerspielfans die Figuren ihrer Helden und Heldinnen zusammen: heiß diskutieren sie über Farbe, Form und Fähigkeiten. Nun noch ein Foto von ihren Figuren und ab damit ins Internet. Foto für Foto setzt sich anschließend die virtuelle Spielewelt zusammen, bis es endlich geschafft ist: Das Spiel funktioniert und es ist sogar spielbar. Alle staunen: „Wir sind im Internet, wir sind online!“

Auch die eingeladenen Eltern schauen voller Stolz die Computerspiele ihrer Kinder an. Eine Mama sagt: „ Das will ich auch machen, wie geht das“? Ein Vater fragt: „Ihr seid doch eine Bibliothek, wieso macht ihr sowas?“
Unsere Antwort: „Wir möchten die Verbindung vom Buch zur digitalen Welt schaffen.“